Carlo Vivevon Francesco Barilli, Manuel de Carli

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Aus dem Italienischen von MARIA ROSSI
17 cm x 24 cm | Klappenbroschur
144 Seiten | € 16,00
ISBN 978-3-903022-38-6
Erschienen im August 2016
Francesco Barilli, Manuel de Carli

Carlo Vive



Während der Tage des flammenden Widerstandsgegen den G8-Gipfel in Genua 2001 wurde ein Demonstrant auf der Piazza Alimonda exekutiert. Dieersten Gerüchte darüber sind verwirrt: von einemRevolver ist die Rede, einem Stein oder Tränengas.Bald darauf zeigt eine Fotografie von Reuters einenjungen Mann mit einer Haube der einen Feuerlöscher über seinen Kopf erhebt, während die Waffeaus dem Heck eines Polizei-Jeeps auf ihn gerichtetist. Mit diesem Foto wurde eine Deutung definiert,die bereits vorgeschrieben erscheint: ein Demonstrant, der nach einem aufständischen Angriff aufdem Boden liegen geblieben ist, erschossen durcheinen Vertreter der Staatsgewalt. Ohne jemals einGericht damit zu befassen, wurde von Politikern,der Polizei und von den Medien das Urteil vorgeschrieben: Freispruch aus legitimer Notwehr.

Eine Comic-Untersuchung über den Tod von Carlo Giuliani, nach einemGespräch mit seiner Familie samt Chronologie und Glosar.



Rezension(en):

Carlo Vive. G8, Genua 2001 - Besprächung | Linke Buchtage Berlin, Ausstellung 16.06. – 18.06.2017
Kein Vergeben, kein Vergessen - Marx21 (S. 83) - Ausgabe 01/2017 - Frühjahr 2017
Comic-Besprechung - Carlo Vive: G8, Genuar 2001 - splashcomics.de, 16.12.2016
Willst du wissen, wer Carlo war? - Comixene - Fachmagazin Comic + Cartoon - Ausgabe Nr. 121 | Winter 2016
Carlo Vive - COMICKUNST, 21.08.2016
Bahoe Books: Neuheiten Herbst 2016 - Blog: dreimalalles.info, 17.05.2016