Primo Levi von Matteo Mastragostino, Alessandro Ranghiasci
Matteo Mastragostino, Alessandro Ranghiasci

Primo Levi



Herbst 1986. Wenige Monate vor seinem Tod traf Primo Levi die Schüler der Volksschule Rignon in Turin. Es war die gleiche Schule, die er als Kind besuchte. So begann die lange Reise des Wissens, in dem der Schriftsteller die Kinder an der Hand nahm und sie ruhig in sein persönliches Drama ...



Die Shoah den Kindern erklärt von Chiara Abastanotti, Paolo Valentini


In der Schneiderei der Näherin Nuvoletta Gentile arbeiten Knöpfe, Seidenfäden, Nadeln, Fingerhüte und Stoffe harmonisch zusammen, um schöne Brautkleider zu schaffen. Doch dann tritt der neue Bürgermeister, ein General samt Schnurrbart, sein Amt an und zwingt allen Bewohnern des kleinen ...



Maria Nikiforova von Mila Cotlenko


Die Politik der Bolschewiki provozierte nicht nur Kritik seitens der Anarchisten, sondern auch der vielen Bauern und Arbeiter, welche in der Überzeugung gekämpft hatten, der Oktober stelle den Sieg der Revolutiondar. Ihre Unzufriedenheit wurde immer grösser und die Anarchisten verkörperten ...



Die Ewigkeit durch die Gestirne von Auguste Blanqui


Mehrfach haben sich unsere Gespräche um die Vorarbeiten zu dem «Baudelaire» bewegt. Mir ist in den letzten Wochen ein seltener Fundzugefallen, der die Arbeit entscheidend beeinflussen wird: ich bin auf die Schrift gestoßen, die Blanqui in seinem letzten Gefängnis, dem Fortdu Taureau als ...



Das virtuelle Reich von Renato Curcio


Einige Firmen wie Google und Facebook, die vor fünfzehn Jahren noch nicht einmal existierten, stellen heute die mächtigsten Oligarchien des weltweiten, digitalen Kapitalismus dar. Der Internetzugang bildet das Gerüst, seine täglich bis zu drei Milliarden Nutzer die Belegschaft. Die neue ...



Dialektik der Befreiung von Philipp Katsinas (Hg.)
Philipp Katsinas (Hg.)

Dialektik der Befreiung



Die Beiträge für die 1967 in London abgehaltene Konferenz The Dialectics of Liberation (u.a. von Herbert Marcuse, Paul Sweezy und Stokely Carmichael) suchen eine gemeinsame Sprache für revolutionäre politische Forderungen. Sie vereinen grundlegende Gedanken über die Wurzeln der menschlichen ...



Verdad von Lorena Canottiere
Lorena Canottiere

Verdad



Eine junge Frau in den Jahren des spanischen Bürgerkrieges und ihre einsame, hartnäckige Suche nach Gerechtigkeit und Freiheit, die sich um die Kommune am Monte Verità in der Schweiz dreht, wo sich Bakunin, Otto Groß und Hermann Hesse die Hand reichten.


Ein weibliches ...



Das Attentat auf den Zaren von Wera Figner


Diese autobiographische Erzählung aus Wera Figners abwechslungsreichem Leben schildert die Vorbereitungen des tödlichen Attentates auf Zar Alexander II., welches 1883 in St. Petersburg erfolgreich durchgeführt wurde. Neben programmatischen Erklärungen und der Geschichte ihrer Partei, der ...



Der Gesang der Okeaniden von Jannis Mallouchos


Eine musikhistorische Studie um Michail Bakunin, welche einen anderen Aspekt der Persönlichkeit dieses prominenten Anarchisten hervorbringt: das besondere Verhältnis zur musikalischen Kunstform; die Verehrung Beethovens; die Bewunderung der Musik von Mozart und Gluck; die Neunte, das Requiem ...



KZ – Zeichnungen aus den NS-Konzentrationslagern von Arturo Benvenuti


Dieses zeitlose Buch von unendlicher Wichtigkeit für die Öffentlichkeit und die Forschung reproduziert mehr als 250 Zeichnungen von KZ-InsassInnen. Arturo Benvenuti sammelte diese unter grausamsten Umständen gefertigten Zeichnungen in verschiedenen Archiven und Museen in London, Wien, ...



Die Stärkeren von Thomas Fatzinek


Der Wiener Hermann Langbein (1912–1995) kämpfte in den Internationalen Brigaden in Spanien gegen Francos Militärputsch. Nach der Niederlage der spanischen Republik wurde er in Frankreich interniert und 1941 nach Deutschland ausgeliefert. Im KZ Auschwitz gehörte er der Leitung des ...



"Ein bisserl aufhängen tät´ ihm nix schaden!" von Georg Fingerlos


Im Herbst 1918 verzichtete Karl auf seine Regierungsgeschäfte in Österreich und in Ungarn. Ein paar Monate später ging er ins Exil in die Schweiz. Zwei Jahre darauf machte er sich heimlich, verkleidet und mit gefälschten Papieren über Wien auf den Weg nach Budapest, um sich wieder an die ...



Begrabt mein Herz am Heinrichplatz von Sebastian Lotzer


Eine Reise in 45 Szenen durch die Welt einer untergegangenen Bewegung und erinnerte Bilder an eine sagenumwobene Halbstadt, die es nicht mehr gibt. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, so heisst es. Doch jene Bewegung, die im Schatten der besetzten Häuser in West-Berlin entstand, ...